Die moderne Form der Unterrichts-„stunde“

Eine neue Organisationsform von Unterricht – die sogenannte Doppelstunde oder auch Blockmodell – hat sich in den letzten Jahren in vielen Schulen der Region Magdeburg durchgesetzt. An unserer Schule wird seit vielen Jahren nach diesem Modell unterrichtet.

Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand:

  • Alle Kollegiaten haben maximal vier unterschiedliche Fächer am Tag.
  • Das bedeutet höchstens vier Mal verschiedene Schulbücher und Hefter mitzubringen, vier Mal Hausaufgaben zu machen, vier Mal umstellen auf ein neues Fach und dessen Anforderungen
  • Durch die längeren „Stunden“ steht mehr Zeit für umfangreichere Experimente, komplexere Aufgaben oder Projekte zur Verfügung
  • Insgesamt ist der Schultag kürzer – so bleibt mehr Zeit für das Privatleben.

Vielleicht wird es am Anfang gewöhnungsbedürftig sein, sich 90 Minuten konzentrieren zu müssen. Aber die Lehrer haben sich methodisch darauf eingestellt und es gibt die Möglichkeit, neue Unterrichtsformen zu realisieren.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, das Blockmodell zu organisieren. Problempunkt dabei sind die Fächer, die in den jeweiligen Wochen mit ungerader Stundenzahl unterrichtet werden. Diese könnten in Form von Blöcken und einer Einzelstunde pro Woche unterrichtet werden oder aber in der ersten Woche mit z.B. zwei Blöcken und der folgenden Woche mit 3 Blöcken. Wir haben uns an der S2B für die letzte Variante entschieden: den Unterricht in A- und B-Wochen. Das bedeutet z.B.: ein Kollegiat der Einführungsphase besucht das Fach Deutsch in der A-Woche in zwei Blöcken und der B-Woche in drei Blöcken. Dadurch kann es sein, dass manche Wochen etwas weniger Gesamtstunden haben als andere, auch können die Fächer an unterschiedlichen Tagen liegen. Ganz sicher finden Sie sich schnell in diese Stundenpläne hinein und erkennen die Vorteile.